Wird die Startaufstellung noch korrigiert?

Kamui Kobayashi könnte nachträglich

noch drei Gegner überholen

Das Qualifying-Ergebnis sorgte auf den Positionen sieben bis zehn nach Ende der Session für heftige Diskussionen. Denn obwohl Kamui Kobayashi der einzige der vier betroffenen Fahrer war, der eine fliegende Runde zumindest begonnen hatte, wurde der Sauber-Pilot vom Timing-System nur auf dem zehnten und letzten Platz gereiht.

Neben Kobayashi hatten auch Michael Schumacher, Bruno Senna und Witali Petrow auf eine gezeitete Runde in Q3 verzichtet. Das Timing-System reihte die vier Kandidaten daraufhin aufsteigend nach ihrer Startnummer. Dabei gilt laut FIA-Reglement in so einem Fall eine andere Reihenfolge: Zuerst kommen Fahrer, die eine fliegende Runde in Angriff genommen haben (Kobayashi), dann Fahrer, die die Box verlassen, aber keine fliegende Runde begonnen haben (Schumacher, Senna und Petrow).

Schumacher, Senna und Petrow haben je zwei Runden absolviert, die zweite Runde aber angeblich erst begonnen, als die Q3-Zeit schon abgelaufen war. Falls das stimmt, sollten alle drei so gewertet werden, als hätten sie keine fliegende Runde in Angriff genommen - womit zwischen ihnen die niedrigere Startnummer über die Vergabe der Plätze acht bis zehn entscheiden würde. Ob es tatsächlich so kommt, bleibt aber abzuwarten. Bisher hat die FIA auf die Sauber-Beschwerde noch nicht offiziell reagiert und die Ergebnislisten unangetastet gelassen.

8.10.2011