Williams: Zu langsam für Punkte

Rubens Barrichello musste sich von Streckenposten

"befreien" lassen

Von den zahlreichen Ausfällen konnte das Williams-Team am Sonntag in Monza nicht profitieren, denn man war schlichtweg zu langsam, um es in die Punkte zu schaffen. Pastor Maldonado sah die Zielflagge auf Position elf, Teamkollege Rubens Barrichello, der in den Unfall in der ersten Kurve verwickelt war, kam eine Position dahinter ins Ziel.

"Ich hatte einen grossartigen Start und machte eine Menge Positionen gut, während ich auch gleichzeitig dem Unfall ausweichen konnte", so Maldonado. "Die Geschwindigkeit war zu Beginn ziemlich stark, aber auf dem zweiten Rennabschnitt begannen wir, Zeit zu verlieren. Es war schwierig, einen guten Rhythmus aufrecht zuhalten. Am Ende des Rennens hatten wir eine konstante Geschwindigkeit, aber unglücklicherweise waren wir einfach nicht schnell genug."

"Ich hatte einen brillanten Start", blickt Barrichello zurück. "Als wir auf die erste Kurve zufuhren, gewann ich drei oder vier Positionen. Aber dann sah ich, wie ein HRT vorbei flog. Ich hatte Glück, dass er nicht mich traf, aber ich befand mich dann in der Mitte der Action und musste das Auto aus diesem Grund anhalten. Ich traf niemanden, aber als Rosberg begann, sich zu bewegen, traf er meine Nase. Das war eine schwierige Situation. Es ist schade, dass ich darin verwickelt war, denn meine Geschwindigkeit und die Strategie hätten heute dazu führen können, dass wir ein paar Punkte für das Team holen."

"Wir hatten heute nicht die Geschwindigkeit, um Punkte zu holen", so Sam Michael, Technischer Direktor. "Rubens war in den Zwischenfall in der ersten Kurve verwickelt, auch wenn das nicht sein Fehler war. Er erforderte jedoch einen Wechsel des Frontflügels. Er begann dann hinter dem Safety-Car eine Aufholjagd, auch wenn er ist bis zum Restart nicht mehr bis an das Ende des Pakets schaffte. Von diesem Punkt an planten wir, dass er lediglich einen weiteren Stopp durchführt, versuchen sollte, davon zu profitieren, falls etwas Unübliches passiert. Pastor befand sich nach dem Safety-Car in einer grossartigen Position und hatte einen ordentlichen ersten Rennabschnitt. Aber in den folgenden Rennabschnitten verfügen wir nicht über die Geschwindigkeit, um die Position zu halten. Unser Fokus liegt nun auf Singapur, dort wollen wir das kommende Upgrade für die kommenden Rennen am Auto montieren."

11.9.2011